Auf warenausgang.com schreibe ich über aktuelle Trends, Entwicklungen und Startups im B2B Digital Commerce. Zudem bin ich für diese Themen als Speaker und Moderator auf verschiedenen öffentlichen und privaten Veranstaltungen unterwegs. Mein Spezialgebiet dabei sind digitale Geschäftsmodelle im B2B und E-Commerce. Ich bin Partner im etribes Netzwerk. Zuvor war ich sieben Jahre lang in der Würth-Gruppe als Corporate Startup Founder, Projektleiter und Vorstandsassistent tätig. Dort konnte ich weitreichende strategische und operative Erfahrung im B2B Digital Business in Deutschland, Italien, Skandinavien und den USA sammeln.

Die digitale Beschaffung in der Bauwirtschaft mit Jannes Viebrock (Inpera)

Unternehmen der Baubranche, ganz gleich in welcher Stufe der Wertschöpfungs-kette, sind Zauderer, wenn es um die Digitalisierung geht. Die etablierten Unternehmen kratzen an der Oberfläche der digitalen Möglichkeiten, mehr als in anderen Branchen werden technologische Potenziale auf der Straße liegen gelassen. Die Baubranche und ihre Wertschöpfungskette sind überdurchschnittlich komplex, was sich selbstverständlich in den Prozessen niederschlägt. Die Ineffizienz im Bau-Beschaffungsprozess ist Inperas Opportunität. Ihr Gründer, Jannes Viebrock, ist angetreten, dieses Opportunität zu ergreifen. Mit über 12 Jahren Erfahrung in der Baubranche einerseits, in der Produktion und Logistik im Rahmen der Automotive-Serienfertigung andererseits, scheint er prädestiniert für diese Aufgabe.

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Manomano: Bricolage connecté

Manomano hat erneut Risikokapital eingesammelt. Stolze 110 Millionen Euro flossen in das Pariser Start-up in einer sogenannten „Series D“ Finanzierungsrunde. Zu diesem Zeitpunkt ist der Proof-of-Concept des Geschäftsmodells schon längst erbracht, die aus Investorensicht (Lead-Investoren bei manomano sind General Atlantic und Partech Ventures) unkalkulierbare Unsicherheit früherer Finanzierungsrunden weicht kalkulierbaren Risiken. Bei der Funding-Runde, die für europäische E-Commerce-Start-ups bemerkenswert groß ausfällt, können wir also getrost von Wachstumsfinanzierung sprechen. Insgesamt hat manomano in den letzten 18 Monaten knapp 186 Millionen Euro Wachstumskapital eingesammelt. Zum Vergleich: Contorion wurde 2017 für 130 Millionen Euro an die Hoffmann Group verkauft, die Bewertung manomanos wird mittlerweile deutlich darüber liegen.

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